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Wertschöpfungsberatung für Immobilien - Berlin, Potsdam, Brandenburg und darüber hinaus

Preise von Immobilien werden im An- und Verkaufsprozess nicht selten durch die, nicht im ersten Anschein offensichtlichen, Einflüsse des Immobilienmarktes, des Standortes und der Historie der Immobilie entscheidend beeinflusst. Der An- und Verkauf von Immobilien wird insbesondere im privaten und freifinanzierten Bereich oftmals aus dem Bauch entschieden. Dabei lassen die Zwänge eines „Notverkaufes“ dem Verkäufer sicherlich erheblich weniger Gestaltungsspielräume als ein freier Verkauf ohne Zeitdruck und der Erwerb einer Immobilie genau an dem Standort, der es immer sein sollte lässt wenig Zeit zum Überlegen der Kaufentscheidung als einer Immobilie, die nicht wie die Faust aufs Auge passt. Dennoch sind Käufer gut beraten, die zukünftige Entwicklung des Standortes der Immobilie und der „Marktfähigkeit“ der Immobilie beim Erwerb zu berücksichtigen. Unterschätzt werden im Allgemeinen auch die durchgeführten und noch ausstehenden Leistungen der Sanierung und Instandhaltung sowie der Modernisierung der zum Ankauf in Frage kommenden Immobilie. Dabei sollte sich der Erwerber nicht nur die Frage nach der Quantität stellen, sondern auch nach der Qualität. Trotz der zurzeit etwa 4.000 in Deutschland gültigen DIN-Normen der Bauwirtschaft nehmen die Planungs- und Ausführungsmängel in allen Baudisziplinen stetig zu. Die Vorlage von Planungen geeigneter Architekten und Fachplaner und von Ausführungsbelegen durch den Verkäufer anhand von Handwerkerrechnungen geeigneter und zugelassener Handwerker und deren Überprüfung sollte jeder Kaufinteressent vor Erwerb veranlasst und vorgenommen haben, insbesondere dann, wenn der Verkäufer aus der Leistung eine Werterhöhung ableitet.

Verkäufer von Immobilien sind versucht, sich dem umgebenden Immobilienmarkttrend, also dem Vergleichswert, anzupassen. Die vorrangige Stellung des Vergleichswertverfahrens in der Immobilienbewertungsbranche unterstützt diesen Trend zum großen Teil. Verkäufer können die Lage der Immobilie nicht verändern. Standorteinflüsse hat auch der Immobilieneigentümer nur dann, wenn er den Standort der Immobilie mit der Art oder dem Umfang seiner Immobilien prägt. Abschlägigen Einflüssen des ihn betreffenden Immobilienmarktes kann ein Verkäufer meist nur dann entgehen, wenn er die Immobilie auf dem Nachfragestand hält hinsichtlich Größe, Nutzung und Nutzer, Energie, baulichen Maßnahmen usw. Im Rahmen der sachverständigen Bewertung einer Immobilie werden die bis zum Bewertungssticktag vorgenommenen Wertschöpfungen (wertbeeinflussende Maßnahmen) dem Wert der Immobilien zugeschrieben. Im Gegenzug dazu können sich nicht vorgenommene Verbesserungen der Immobilie wertabschlägig auswirken. Dem Ankäufer und dem Verkäufer ist die sachverständige Beratung dieser Wertschöpfung gleichermaßen anzuraten.