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Bauschadensfeststellung mittels Bauteilprüfungen

Im Zuge der Bauschadensfeststellung erfolgt die Durchführung von nicht zerstörenden oder zerstörenden örtlichen Prüfungen. Dabei sind geeignete Prüfverfahren vorab auszuwählen. Zerstörende Prüfverfahren sind z.B. bei Feuchtemessverfahren die Calcium-Carbid-Feuchtemessung oder die Darr-Methode. Nicht zerstörende Prüfverfahren zur Bauschadensfeststellung sind z.B. bei Feuchtemessverfahren elektrische Messverfahren oder Mikrowellen-Messverfahren. Bei zerstörenden Messverfahren sind in Art und Umfang angemessene Proben zu nehmen, um Verarbeitung,- Gebrauchs- und Materialeigenschaften erfassen und bestimmen zu können.

Im Falle nicht zerstörender Messverfahren sind Messraster und -parameter zu bestimmen,  Referenzbereiche festzulegen und Vergleichsmessungen im Bauschadensumfeld durchzuführen. Stationäre und mobile Messgeräte zur Erfassung oder Analyse unterschiedlicher physikalischer, chemischer und elektrischer Größen gibt es in großer Vielzahl. Die im konkreten Schadensfall zur Anwendung kommenden Messgeräte sollten über Kalibrierzertifikate nach ISO 9000 verfügen und dem jeweiligen Bauschaden angemessen sein.

Messinstrument-Beispiele:

Pyrometer-Taupunktscanner BP25 - Mit dem BP25 werden potenzielle Taupunktunterschreitungen an Materialoberflächen und damit Gefahrenstellen für Schimmelbildung oder schlechte Isolierungen präzise lokalisiert.

T660 Materialfeuchtemessgerät - Das T660 ist ein professionelles Handmessgerät zur schnellen zerstörungsfreien Ermittlung von Feuchteverteilungen in oberflächennahen Bereichen bis 4 cm.

BO25 Mini-Vidoeskop - Das BO25 ermöglicht die visuelle Inspektionen von Bauwerken und Bauwerksteilen. Dabei ist sowohl die Dokumentation von schwer erreichnbaren Stellen als Foto als auch als Videosequenz möglich.